Frisch eingetroffen – neue Pflanzen auf der Schatteninsel

Am vergangenen Samstag, dem 24.10., wurde auf der Schatteninsel emsig gewerkelt. Der letzte verfügbare Platz für einen großen Baum wurde mit einer Elsbeere bepflanzt. So vervollständigt neben der Sumpfeiche und der Winterlinde dieser seltene, heimische und schöne Baum nun das kleine Klimawäldchen.

Neben den Bäumen kamen an diesem Vormittag aber auch deutlich schneller wachsende Sträucher in die Erde. Ein vielfältiger Mix aus ökologisch wertvollen Sträuchern werden eine Hecke entlang des Kirchengemeindehauses bilden. Mit dabei sind der Beerenstrauch Aronia, die Kornelkirsche, aber auch die Felsenbirne, diverse alte Rosensorten wie Kartoffelrose, Hundsrose, Weinrose und auch Weißdorn und Feuerdorn. Zusammen werden sie vielen Insekten und Vögeln Nahrung und Unterschlupf bieten und dabei noch herrlich blühen.

Damit ist die Bepflanzung der Fläche (fast) abgeschlossen – im Frühjahr folgt noch eine letzte Maßnahme, die die Grünfläche vervollständigt.

Unser Dank geht an:  alle, die tatkräftig bei der Aktion mitgeholfen haben, an den Bauhof, der gemäht und das Pflanzloch ausgebaggert hat und natürlich an alle Spender:innen.

Sonnenhungrig, selten, schön – die Elsbeere…

  • wird über 30 Meter hoch.
  • bildet eine tief reichende Pfahlwurzel aus – weswegen sie sehr gut mit sommerlicher Trockenheit zurechtkommt.
  • trägt erst im Alter von etwa 20 Jahren kleine, rotbraune »Beeren«, die bei Vögeln und anderen Tieren beliebt sind und aus denen ein leckerer Schnaps gebrannt werden kann.
  • lockt mit duftend weißen Blüten im Frühjahr Bienen an, später im Jahr leuchtet das Laub in allen Herbstfarben.
  • liefert das wertvollste Holz aller heimischen Bäume, das wegen seiner großen Härte für Möbeln und Musikinstrumenten genutzt wird.
  • ist ein Teamplayer und wächst gern mit Eichen, Linden und Eschen.

AG Landschaftspflege, Klimaforum Schallstadt