5 Tipps für eine klimafreundliche Ernährung

Rund 15 Prozent der CO2-Pro-Kopf-Emissionen in Deutschland werden durch unsere Ernährung verursacht. Hier 5 Tipps für eine klimafreundliche Ernährung:

1. Wenig tierische Produkte essen
Achten Sie darauf, dass sich Ihr Konsum an Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten in Maßen hält. Denn tierische Produkte fallen bei der persönlichen Klimabilanz spürbar ins Gewicht. (Mit dem CO2-Rechner-Essen könnt Ihr Euch die Co2 Bilanz einzelner Lebensmittel anzeigen lassen.)

 2. Ökologische Lebensmittel auswählen
Mit „Bio” liegt man in der Regel schon richtig. Lebensmittel aus ökologischem Landbau sind nachhaltig und verursachen meist weniger Emissionen, da Biobauern auf mineralischen Stickstoffdünger und Kraftfutter aus Südamerika verzichten. Mit dem Kauf von Bioprodukten achten Sie nicht nur auf eine klimafreundliche Ernährung, sondern unterstützen auch viele weitere Dinge wie z. B. eine Landwirtschaft, die frei von Pestiziden und Gentechnik ist. Und ganz wichtig: Die Tiere werden artgerecht gehalten.

3. Regional und saisonal essen
Bei nachhaltigem Konsum sollten Sie darauf achten, dass Lebensmittel, die es in der Region gibt, auch hier gekauft werden. Am besten direkt beim Produzenten (siehe Regionaler Einkaufsführer Schallstadt). Am klimafreundlichsten sind Lebensmittel, wenn sie gerade Saison haben und nicht weit transportiert werden müssen. Vor allem bei Flugzeugimporten sind die Emissionen um mehrere Hundert Mal höher als beim Schifftransport. Auch bei Bioprodukten aus fernen Ländern gibt es da keine Ausnahme. Beim Kauf solcher Genussmittel (als solche sollte man Flugware nämlich ansehen!) sollten Sie wenigstens auf das Fairtrade-Siegel achten. Damit werden Kleinbauern und eine nachhaltige Landwirtschaft in Entwicklungsländern unterstützt.

4. Frische und unverarbeitete Lebensmittel bevorzugen
Bevorzugen Sie frische und rohe Produkte gegenüber tiefgekühlten oder stark verarbeiteten Lebensmitteln wie Pommes Frites oder Wurst. Denn je umfangreicher ein Lebensmittel verarbeitet und je länger es gekühlt wird, desto mehr Energie wird für Herstellung und Lagerung benötigt.

5. Lagerung und Weiterverarbeitung mitberücksichtigen
Bei der klimafreundlichen Ernährung geht es nicht nur ums Essen. Auch Zubereitung, Lagerung und Einkauf spielen eine große Rolle: Fährt man mit dem Auto zum Supermarkt, macht das den Vorteil durch den Einkauf von Bioprodukten wieder mehr als zunichte. Effiziente Geräte wie Eier- und Wasserkocher bieten weitere Einsparpotenziale gegenüber herkömmlichen Kochtöpfen. Auch Kühl- und Gefrierschränke machen ein Drittel des Haushaltsstromverbrauchs aus. Wählen Sie effiziente Geräte aus.

Quelle: Klimafreundliche Ernährung leicht gemacht: Die 5 besten Tipps | co2online