Leitungswasser zählt zu den nachhaltigsten Trinkwasser-Optionen in Deutschland. Ein entscheidender Vorteil ist seine sehr geringe Klima- und Umweltbelastung im Vergleich zu Mineral- oder Flaschenwasser. In Ökobilanzen zeigt sich, dass ein Liter Leitungswasser nur einen Bruchteil der CO₂-Emissionen verursacht verglichen mit einem Liter Flaschenwasser: Während für abgefülltes Wasser im Durchschnitt etwa 202 g CO₂ pro Liter anfallen, verursacht Leitungswasser lediglich rund 0,35 g CO₂ pro Liter.
Der Grund dafür liegt vor allem in der Herstellung und dem Transport von Flaschenwasser:
>> Die Produktion und Abfüllung von Einweg-Flaschen erfordern viel Energie und Material (insbesondere Kunststoff),
>> lange Transportwege über Straßen und Schienen erhöhen zusätzlich den Energiebedarf,
>> und am Ende entsteht Plastikmüll, der wiederverwertet oder entsorgt werden muss.
Leitungswasser hingegen wird lokal bereitgestellt und über bestehende Wasserleitungen verteilt – ohne Verpackung, ohne aufwändige Logistik und ohne zusätzliche Ressourcen für Herstellung und Entsorgung. Dadurch entstehen deutlich geringere Treibhausgas-Emissionen, weniger Abfall und ein geringerer Energiebedarf. Kurz gesagt: Wer Leitungswasser trinkt, schützt das Klima, spart Ressourcen und reduziert Abfall – und das bei gleichbleibend hoher Trinkwasserqualität.
Quelle zur Studie: https://atiptap.org/studie-vergleicht-co2-fussabdruck-von-flaschen-und-leitungswasser/
aktuelle Trinkwasseranalyse Schallstadt: //www.wasserportal.info/?versorgerId=987c0ab9-d23f-42a0-8736-389dd9ab9f62